Aromapflege in der Intensivpflege
Unsere speziell in der Intensivpflege ausgebildeten Pflegefachkräfte (Fachkräfte für außerklinische Beatmung) sind stetig auf der Suche nach Lösungen in der nonverbalen Kommunikation und geeigneten Wegen von Verständigungsmöglichkeiten, um unseren Klienten stets Geborgenheit zu vermitteln. Dabei hilft uns ganz besonders die Anwendung aromapflegerischer Methoden. Nachweislich trägt die Geruchswahrnehmung von Aromaölen zur Gehirnstimulation bei. Berührungen – durch spezielle Wickel, Einreibungen, Waschungen – oder aber auch Methoden der stimulierenden Raumbeduftung ermöglichen es unseren hierfür ausgebildeten und angeleiteten Pflegefachkräften, unsere Bewohner körperlich und seelisch wahrzunehmen und sie damit ganzheitlich zu begleiten.
Anwendung bei speziellen Diagnosen
An Demenz oder Parkinson erkrankte Menschen leiden oft unter dem Verlust der eigenen kognitiven Fähigkeiten, Sinneseindrücke wirken oft ungebremst und ungefiltert. Der Einsatz ätherischer Öle kann hier zu positiven Sinneserlebnissen in einem vielfältigen Spektrum führen.
Auch in der Geriatrie (bei Multimorbidität) ist das breite Wirkungsspektrum der Aromapflege sehr förderlich.
Bei der Hautpflege können ätherische Öle mit ihrem Antioxidantiengehalt punkten. Sie spenden Feuchtigkeit und wirken ja nach Öl belebend oder beruhigend. Darüber hinaus haben sie eine entzündungshemmende Wirkung.
Kleiner Tipp für die Mundpflege
Für das Wohlbefinden ist ein frischer Mundraum ganz wichtig, egal ob es sich um die eigenen Zähne oder um Zahnersatz handelt.
10 ml Myrrhentinktur (aus der Apotheke), dazu 2 Tropfen Pfefferminzöl. Von dieser Mischung gibt man 2-3 Tropfen ins Mundspülwasser.